Du eckst immer wieder in Gruppen an, weil du zu aufbrausend bist?
Dein Körper mit deinen Empfindungen als Tor zu deinen Gefühlen.
Entschlüssle deine Körpersprache. Ich begleite dich gerne mit Somatic Experiencing®.
Wie Sonja zu Somatic Experiencing® fand:
«Brauche ich meinen Körper wirklich, um meine Probleme loszuw*erden?» fragte Sonja sich ungläubig. «Ich habe meinen Kopf.» als sie nach der Methode Somatic Experiencing ® recherchierte.
Sie bekam vom Kursleiter zur Gewaltenfreien Kommunikation, den Tipp sich um Unterstützung zu bemühen, nachdem sie aus seiner Gruppe ausgeschlossen wurde. Wieder einmal. So wie sie bereits mehrmals ihren Job verlor. Doch warum sollte sie sich um eine Therapie kümmern, während die anderen mit ihren Problemen im Kurs bleiben durften. Sie verstand die Welt nicht mehr. Der Kursleiter deutete an, dass Sonja in der Kindheit möglicherweise eine grössere Portion traumatischer Erlebnisse als die anderen Kursteilnehmer hatte.
Sonja hatte so vieles probiert und nichts davon hat eine Veränderung gebracht. Im Gegenteil: Je mehr sie sich darum bemühte, ihre Probleme zu lösen, desto schneller wiederholten sich ähnliche Erfahrungen. Sie übernahm die Verantwortung und wollte wissen, was ihr Eigenanteil an diesem Phänomen war. Die Antwort blieb ihr verborgen.
Wieso dieser komischen Methode «Somatic Experiencing® (SE) eine Chance geben?
Berechtigte Frage! Eine Antwort, die ich damals nicht kannte.
Das Körpergespür «Zittern» bildet die nonverbale Basis für folgende mögliche emotionale Deutungen:

Warum ausgerechnet «Zittern» als Beispiel:
Weil jedes Tier, das vorübergehend in einer Starre war oder eine Jagd nicht erfolgreich beenden konnte, die überschüssige Energie instinktiv und von Natur aus heraus zittert.
Traumata enthalten erstarrte Energie und unvollendete Prozesse. Indem die Prozesse beendet werden, finden die Energien in Bewegung zurück. Eine besondere Art des ERDENS. = Trauma losw*ERDEN
Fortsetzung: Wie Sonja zu SE fand
Sonja wollte sich nicht eingestehen, dass sie traumatisiert sein könnte.
«Nein, so schlimm war meine Kindheit nicht.»
«Es gibt Menschen, die haben schlimmere Erfahrungen gesammelt.»
«Ich brauch keine Therapie. Ich bin nicht blöd.»
Sonja konnte abertausende Einwände gegen therapeutische Methoden vorbringen.
«Ich muss doch eh alles alleine schaffen. Ich werde sogar aus Kursen zur Persönlichkeitsentwicklung ausgeschlossen. Es ist zum Verzweifeln.»
«Wieso sollte ich dafür Geld ausgeben?»
«Da gibt es bestimmt Selbstlern-Kurse.» Antwort: Ja, die gibt es und hätten Sonja überfordert.
«Hilfe holen, ist erst erlaubt, wenn es brennt!» hatte ihre Mutter ihr eingebläut.
«Therapie hat bisher nichts gebracht.» Die Hoffnung auf Besserung blieb unerfüllt und wurde enttäuscht.
«Ich trainier den Body-Scan und benutze Selbst-Hypnose.» Sonja spürte keine merkliche Veränderung. Sie stellte alles in Frage. Verständlich, denn sie kannte Misstrauen, Zweifel und Widerstand eindeutig besser als Vertrauen. «Menschen sind gefährlich.»
Traurig.
Wahr und gelogen zugleich.
Viele Menschen sind der Ansicht, dass in einer Therapie ausschliesslich über all die schrecklichen Erlebnisse gesprochen wird. Der Vorteil von SE:
- Der Körper spricht ohne Worte und all die alten Geschichten können, müssen nicht erzählt werden.
- Somatic Experiencing® nutzt die kleinsten Bewegungen, Gesten, Zeichnungen und stellt so neue Verbindungen zum Unbewussten her und unvollendete Ereignisse können abgerundet werden.
- Das HIER und JETZT steht bei SE im Vordergrund.
Ein Zitat von Peter Levine spiegelt den Kontext des zuvor erwähnten Glaubenssatzes «Ich muss alles alleine schaffen»:
«Du kannst es nicht alleine tun. Keiner kann es für dich tun.»

Was du als Kind gebraucht hättest, um dich sicher zu fühlen:
- Menschen, die deine Grenzen respektieren, und dir zeigen, wie du die Grenzen anderer achtest.
- Einen Rhythmus zwischen Nähe und Autonomie.
- Lernen, dass Ärger sein darf, indem nach dem Krach eine Versöhnung folgt.
- Lernen, dass Ärger, Trauer, Angst Hinweise auf unerfüllte Bedürfnisse liefern.
- Fähigkeiten entwickeln, wie du deine unerfüllten Bedürfnisse in dir beruhigen kannst.
- Eine sichere Umgebung mit freundlichen Gesichtern, in der Lernen und Entwicklung spielerisch und eingestimmt geschieht.
- Menschen, die zeigen: «Du darfst scheitern und wirst gehalten.»
- Menschen, dir sagen: «Dein Verhalten war nicht o.k.. Es folgen Konsequenzen. Ich liebe dich und helfe dir, mit den Gefühlen umzugehen.»
- Menschen bieten dir eine sinngebende Erklärung für deine Gefühlswelt
- Erwachsene, die ihrem Kind Zutrauen und Sicherheit schenken: «Unser Kind wird an diesem Abenteuer wachsen.»
- Vertrauensvolle Beziehungen zu Erwachsenen.
Fehlen dir Erfahrungen dieser Art?
Mit einer Begleitperson kannst du sie nachentwickeln.
Darauf bezieht sich das Zitat von Peter Levine.
Zuerst Co-Regulation im sicheren Umfeld mit einer Begleitperson, die ähnlich ist wie Drachendame Mary. Sie unterstützt dich, deine Selbst-Regulation zu entfesseln.
Deine Resilienz wächst und gedeiht wie ein Edelstein
im Bauch eines Drachen:
Deine Drachenschuppen wachsen nicht dicker, sondern weicher nach. Du reagierst weniger empfindlich und gehst nicht mehr bei jedem Windhauch in Deckung.
Deine Weltuntergangsstimmung nimmt ab. Wenn der Sturm aufzieht, kochst du dir erstmal Tee. Kein Drama. Nur Wetter.
Du kehrst schneller aus stressigen Situationen in den Normalzustand zurück.
Wie Drache George, der nach einem Wutanfall merkt: „Oh, war nur eine Bemerkung.“ und sich wieder einkringelt.
Deine Gefühle sind Kompass, nicht Steuerrad.
Dein Wutdrachenanteil kommt mit. Du verstehst, was es mitteilt und sitzt im Cockpit.
Du betrachtest Kontexte differenzierter.
Nicht jedes „Nein“ heißt „Du bist falsch“. Manchmal heißt es einfach „Heute nicht“ – oder „Ich hab Knoblauch gegessen“.
Deine Beobachtungsgabe für dich selbst stärkt dein Bewusstsein.
Du wirst zur Drachendetektivin mit Herzlupe und dem Mut, in deine Körperhöhle zu spüren.
Deine innere Erlaubnis für Entscheidungen wächst.
Du musst nicht mehr auf das „Go“ vom Unsicherheitsrat warten. Dein innerer Drachenrat sagt: „Mach mal.“
Dein Zutrauen für Aufgaben steigert sich.
Selbst wenn der Berg hoch aussieht: Deine Krallen greifen besser, und du weißt, wann eine Pause mehr bringt als ein Sprint.
Du reduzierst Aufschieberitis.
Statt die Steuererklärung unter dem Vulkan zu vergraben, nimmst du den ersten Zettel. Vielleicht mit Musik. Vielleicht im Pyjama.
Du erscheinst pünktlich zu Meetings.
Nicht, weil du musst, sondern weil du wieder spürst, dass Zeit ein Freund sein kann und Menschen Respekt deinen verdienen.
Menschen mögen dich.
Nicht, weil du dich anpasst, sondern weil du in deiner Drachenhaut Platz nimmst. Unverstellt. Echt.
Deine Trigger reizen dich messbar weniger.
Jemand zündet ein Streichholz und du atmest aus, statt Feuer zu fauchen.
Deine Zufriedenheit wächst.
Wie Moos zwischen Lavasteinen. Still. Grün. Und unaufhaltsam.
Du fühlst einen inneren Raum, der dir sagt: „Die aktuellen Aufgaben sind im genannten Zeitfenster meisterbar“.
Kein Drachenrennen, sondern: ein klarer Flugplan mit Zwischenlandung und Keksen.
Deine Wahlmöglichkeiten, wie du in bestimmten Situationen reagierst, erweitern sich.
Statt „Fliehen oder Kämpfen“ gibt’s jetzt: Tanzen, Tee trinken, tief atmen – und ja, notfalls Feuer spucken mit Stil.
Du baust Präsenz auf, die dir und anderen Halt bietet.
Deine Flügel sind groß genug, dass auch andere darunter Schutz finden ohne dich zu verbiegen.
Dein Trauma gehört der Vergangenheit an.
Du spricht darüber als wäre es ein lang zurück liegender Alptraum.
Deine unpassenden Verhaltensmuster verwandeln sich in stimmige.
Statt den immergleichen Feuertanz aufzuführen, wählst du die Schritte, die wirklich zu deinem Rhythmus passen.
Du stimmst dich besser auf Menschen ein, nachdem sie sich auf dich eingestimmt haben.
Resonanz statt Anpassung. Miteinander statt Nebeneinander.
Deine Verbundenheit verkörperst du zu deinem Verbunden-Sein.
Nicht als Einsiedlerdrache, sondern als Wesen, das sich spürt und sich zeigen kann. Ganz. Verbunden.
Fortsetzung: Wie Sonja zu SE fand
Sonja gab sich einen Ruck, nahm ihren Mut zusammen, überwand sich und buchte, trotz ihrer Zweifel und schlechten Erfahrungen mit anderen Therapeuten und Therapieformen, einen teuren SE Termin. Andre Jacomet wurde ihr damals von ihrem Kursleiter, empfohlen.
Sie war positiv überrascht. Beim ersten Termin mit einem ihr fremden Menschen sich gleich so wohl zu fühlen, war neu für sie. Die typische Kennenlern-Odysee nach Fragenkatalog blieb aus. Nichts von dem wurde verlangt. Nichts von dem kostete eine Stunde Erzählzeit ohne was davon zu haben.
Es war etwas Vertrauensvolles im Raum ohne dafür etwas tun zu müssen. Er lobte sie für ihre Pünktlichkeit. Als Session zu Ende ging, verliess Sonja das erste Mal eine Praxis nicht im Hochstress und aufgewühlt und überfordert von all den Informationen, sondern ruhig und abgerundet und leicht vernebelt.
Etwas war also eindeutig anders und angenehmer als ihre bisher bescheidenen Erfahrungen mit Therapeuten. Es war so wirksam, dass Sonja nach der Sitzung noch eine Weile abwarten musste, ehe sie sich dem Strassenverkehr zuwenden konnte.
Allein diese neue Erfahrung war rückblickend ihre 200 Franken für 50 Minuten wert.
Das Risiko, das sie vor der Buchung mit all ihren Bedenken, eingegangen war, hatte sich ausgezahlt.
Sonja erlebte sich als Mensch gesehen mit all ihren Macken unabhängig eines Diagnoseschlüssels, war eine Wohltat. Der Preis: Selbstzahler.
Das Fazit nach Sonjas ersten Sitzung: «Du bist witzig, ich mag deinen Humor, wir können miteinander arbeiten. Du beginnst dich ernst zu nehmen. Und du hast ein Thema mit Grenzen!»
Bäm! Der Schlusssatz sass!
«Hä?» Lauter grosse Fragezeichen tauchten in Sonja bei dem Schlusssatz auf. Keine klassische Diagnose, sondern ein Thema mit Grenzen. Was meinte er?
Wie kam er darauf, sie hätte ein Thema mit Grenzen und wer um Himmels Willen kennt sich damit aus? Sie hatte keinen blassen Schimmer, was und wie er die Aussage über ihre Grenzen meinte und dennoch lag in ihr etwas, dass sie ernst nehmen wollte. Wie Sonja mit dieser Information umgegangen ist, ist eine andere Geschichte.
Einige Jahre später schenkte Sonja ihrem Bruder als er zu Besuch war eine SE-Session.
Sonjas Bruder machte dieselbe Wohlfühl-Erfahrung mit Andre. Obwohl er 800 km entfernt lebte und sagte er: «Ich komm auf jeden Fall noch mal wieder.»
Möchtest du mit meiner Begleitung vergleichbare Erfahrungen sammeln wie Sonja und ihr Bruder?
Menschen teilen folgende Erfahrungen:
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Sandra S.
Während der Sitzung bemerkt Sandra S: "Als Scannerpersönlichkeit verfolgst du leicht meine persönliche Sprunghaftigkeit und schaffst es, mich zu verlangsamen. In der Vertiefung hältst du mir den Raum. Meine Themen bekommen Platz und dürfen sein. Danke, Sonja."
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Damaris F.
2 Jahre nach der letzten Session: «Liebe Sonja, ich lese ein mega gutes Buch und erinnere mich an vieles, was ich von dir über Somatic Experiencing® gelernt habe. "
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LaRRY G.
«Ich habe mich sicher und wohl gefühlt»
Traumatische Erlebnisse in deiner Kindheit formen deine Identität.
Im Erwachsenenalter ist diese Identität häufig hinderlich, aber an der Macht.
Ziel ist es, deine persönliche erwachsene Identität zu entwickeln und erschaffen.
Seit mehr als 5 Jahren unterstütze ich Menschen
- auf dem Weg Trauma loszuw*erden und
- mit herausfordernden Situationen anders umzugehen,
- in ihr eigenes Verbunden-Sein und
- ihre neue Identität zu gestalten.
Im somatischen Setting bearbeiten wir Entwicklungstrauma, schaffen mehr Nervensystem-Regulation und Resilienz. Sicherheit und innere Stabilität werden die Basis für ein Leben, in dem du dich jederzeit neu erfinden kannst.
